12. März, 2026
Einblick in die Technik hinter Pionierkraft
Im zweiten Gespräch mit Klaus Maier von
Pionierkraft geht es deshalb um die technische Seite der Lösung.
Im Studio bringt Klaus Maier sogar einen Teil der Hardware mit und erklärt, wie das System funktioniert und wodurch sich der Ansatz von
Pionierkraft von klassischen Mieterstrommodellen unterscheidet.
Der Unterschied zum klassischen Mieterstrom
Bei klassischen Mieterstrommodellen wird der Strom bilanziell verteilt. Das bedeutet: Es wird rechnerisch ermittelt, wann wie viel Strom produziert und wann wie viel Strom verbraucht wurde.
Auf dieser Grundlage wird anschließend berechnet, welcher Anteil des Stromverbrauchs als Solarstrom gilt.
In der Praxis bedeutet das jedoch auch, dass der Anlagenbetreiber energiewirtschaftliche Rollen übernehmen muss und der Strom bilanziell über das Netz abgewickelt wird.
Der Ansatz von
Pionierkraft funktioniert anders. Hier wird der lokal erzeugte Solarstrom tatsächlich innerhalb des Gebäudes verteilt.
Die Energie wird also nicht nur rechnerisch zugeordnet, sondern physisch zwischen den Wohneinheiten verfügbar gemacht.
Hardware im Gebäude: Wie der Strom verteilt wird
Das System von Pionierkraft arbeitet mit speziellen Geräten, die zentral im Technikraum in unmittelbarer Nähe des Zählerschranks installiert werden.. Pro Wohneinheit wird ein PIONIERKRAFTwerk 3.0 als zentrale Hardware-Komponente eingesetzt, welches den überschüssigen Solarstrom physisch verteilt und so automatisiert den teuren Netzstrombezug reduziert. Ergänzt wird dies durch den PIONIERKRAFTlink, der als intelligente Schnittstelle die Kommunikation zwischen der Photovoltaikanlage, den PIONIERKRAFTwerken und den Haushalten koordiniert, um den verfügbaren Strom bedarfsgerecht und in Echtzeit zu verteilen.
Da die Hardware behind the meter als Direktleitung installiert wird und die bestehende Zählerinfrastruktur damit bestehen bleibt, können die Bewohner ihren Reststrombedarf weiterhin über den Stromanbieter ihrer Wahl beziehen.
Flexible Teilnahme für Bewohner
Ein weiterer Vorteil des Systems ist seine Flexibilität: Starten beispielsweise in einem Haus mit zehn Wohnparteien damit zunächst nur acht, werden auch nur diese Wohneinheiten ausgestattet. Entscheiden sich spöter weitere Bewohner für das Pionierkraft-System, lassen sich zusätzliche Geräte jederzeit problemlos nachrüsten.
Welche Gebäude geeignet sind
Im Gespräch wird auch deutlich, dass sich die Lösung besonders für typische Mehrfamilienhäuser eignet.
Das können kleinere Gebäude mit wenigen Parteien sein, aber auch größere Wohnanlagen.
Entscheidend ist vor allem, dass eine Photovoltaikanlage auf dem Gebäude vorhanden ist oder installiert werden kann.
Der dort erzeugte Strom kann dann über das System von Pionierkraft innerhalb des Hauses genutzt werden.
Praxisfragen aus Sicht von Verwaltern
Im zweiten Video werden typische Fragen aus der Praxis aufgegriffen: Was passiert, wenn einzelne Mieter nicht teilnehmen möchten?
Wie flexibel ist das System bei Veränderungen im Haus?
Hier zeigt sich ein weiterer Vorteil der Lösung: Die Teilnahme ist freiwillig und kann sich im Laufe der Zeit verändern.
Weitere Wohneinheiten können später mit dem Pionierkraft-System problemlos nachgerüstet werden.
Für Hausverwaltungen und Eigentümergemeinschaften bedeutet das eine deutlich niedrigere Einstiegshürde bei der Umsetzung von Photovoltaik-Projekten.
Fazit: Photovoltaik im Mehrfamilienhaus praktikabel umsetzen
Der Verwalter Talk zeigt, dass der entscheidende Hebel für mehr Photovoltaik im Mehrfamilienhaus nicht nur die Technik auf dem Dach ist, sondern die praktische Umsetzung im Gebäude.
Mit seinem System verfolgt
Pionierkraft einen Ansatz, bei dem Solarstrom im Gebäude verteilt werden kann, ohne dass Eigentümer zu Energieversorgern werden müssen.
Gerade für Hausverwaltungen und Eigentümergemeinschaften kann das ein wichtiger Baustein sein, um Photovoltaik im Gebäudebestand einfacher umzusetzen.
a
Wenn Sie für die alle Herausforderungen des Verwalteralltags gewappnet sein möchten, sichern Sie sich jetzt Ihren Wissensvorsprung mit unseren Abo-Modellen.